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Fakultät für Mathematik
der Universität Bielefeld |
Studierenden mehrerer Fachrichtungen werden in ihrer Ausbildung mathematische Kenntnisse und Denkweisen vermittelt. Diese Lernprozesse vollziehen sich nicht ohne Schwierigkeiten, wie man besonders beim Übergang vom Schulunterricht zum Universitätsstudium beobachtet.
Der Kurs dient vornehmlich als Hilfe bei diesem Übergang, ist aber auch für alle Studierenden in späteren Phasen der Auseinandersetzung mit Mathematik zu empfehlen.
Anmeldung (c/o Frau Hollmann, Universität Bielefeld,
Postfach 10 01 31, 33501 Bielefeld,
email:
hollmann@Mathematik.Uni-Bielefeld.DE,
0521-106-4788, Mo-Do vormittags)
ist nicht unbedingt erforderlich, aber hilfreich.
Termin: 18.09. - 29.09.2000
Zeiten und Räume:
Dozent: Prof. Dr. Rudolf Ahlswede
Themen:
Formalisierung (Algebraisierung) der Mathematik; Mathematik als formale Sprache mit Definitionen, Sätzen und Beweisen (Deduktionen). Was leisten Sätze und was Definitionen?
Existenzbeweise, konstruktive Beweise, Aufwand konstruktiver Beweise (oder von Algorithmen),
Berechenbarkeit und Komplexitätsmaße für Rechenmaschinen (etwa Laufzeit und Speicherplatz).
Numerische Abschätzungsentechniken (Identität, Ungleichung, Asymptotik) und Optimierungsverfahren.
Spieltheorie: Ursprung Ökonomie, dann wichtig für Biologie, Soziologie, Psychologie
Informationstheorie (Gewinnen von Information (Statistik), Übertragen von Information (Codierungstheorie), Speichern von Information (Informatik), Geheimhaltung von Information (Kryptologie)); Ursprung Nachrichtentechnik, dann wichtig für Biologie, Psychologie, Chemie, etc.
Fakultät für Mathematik der
Universität Bielefeld
Wed Mar 8 10:15:37 CET 2000