Sebastian Wartha

 

 

 

 

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Rechenstörungen in Primar- und Sekundarstufe

Rechenstörungen beschränken sich nicht auf den Primarbereich. Zahlreiche Schwierigkeiten von Lernenden in der Sekundarstufe haben ihre Ursache in unzureichend ausgebildeten Kompetenzen in der Grundschule. Um dem Mangel an Diagnose- und Förderkonzepten im Bereich der Sek. I und einer breiteren empirischen Evaluation theoretischer Konzepte im Primarbereich gleichermaßen Rechnung zu tragen, werden Wechselwirkungen von mathematischen Kompetenzen, die in der Primar- und Sekundarstufe erworben werden, qualitativ und quantitativ untersucht. Sowohl auf der Ebene der globalen und individuellen Diagnose als auch bei der konstruktiven Nutzung von empirischen und theoretischen Analysen für Förderung und Prävention erweist sich der Einbezug von Forschungsergebnissen der jeweils anderen Schulstufe als sehr fruchtbar.

Konkret bedeutet dies:

·         Entwicklung und Evaluation diagnostischer Grundlagen (Validierungsstudien zu vorhandenen und selbst entwickelten Diagnoseverfahren)

·         Analysen zu Risikofaktoren von Rechenstörungen – durch qualitative Fallstudien auf der Basis quantifizierbarer relevanter Probleme

·         Entwicklung und Evaluation von Interventions-und Präventionsmaßnahmen

 


Zuletzt aktualisiert: 10. November 2008